Ratgeber
Nur Kaltwasseranschluss in der Küche – welche Möglichkeiten gibt es?

Nur Kaltwasser in der Küche ist kein Problem: Warmwasser erzeugst du vor Ort mit Speicher oder Durchlauferhitzer.
Welche Lösung passt, hängt vom Warmwasserbedarf, vom vorhandenen Stromanschluss und von der gewünschten Küchenarmatur ab.
Für die meisten Küchen empfehlen wir einen drucklosen 5-Liter-Untertischspeicher mit Niederdruckarmatur — idealerweise mit Antitropf- und Thermostop-Funktion.
Ein druckfester Speicher erlaubt normale Hochdruckarmaturen, erfordert aber eine fachgerechte Installation durch einen Sanitärbetrieb.
Kleine 230-V-Durchlauferhitzer liefern dauerhaft handwarmes Wasser, reichen für eine voll genutzte Spüle aber oft nicht aus.
Fazit
Mit einem Kaltwasseranschluss und einer 230-V-Steckdose lässt sich Warmwasser in der Küche zuverlässig erzeugen — die bevorzugte Lösung ist der 5-Liter-Untertischspeicher.
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Nicht in jeder Küche gibt es neben dem Kaltwasseranschluss eine zentrale Warmwasserversorgung. Warmwasser lässt sich trotzdem direkt an der Spüle erzeugen. Welche Lösung passt, hängt von Warmwasserbedarf, Stromanschluss und gewünschter Armatur ab.
1. 5-Liter-Untertischspeicher mit Niederdruckarmatur
Für eine normal genutzte Küchenspüle ist ein druckloser 5-Liter-Untertischspeicher meist die einfachste Lösung: kompakt im Spülenschrank, an einer 230-V-Steckdose, Wasser z. B. auf 60 °C erwärmt und beim Zapfen mit Kaltwasser gemischt. Aus fünf Litern Speichervolumen wird so deutlich mehr handwarmes Mischwasser.
Dafür braucht es eine Niederdruckarmatur mit drei Anschlüssen — keine normale Hochdruckarmatur. Passende Modelle gibt es z. B. bei BLANCO:
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Achte auf Antitropf- und Thermostop-Funktion. Beim Aufheizen dehnt sich das Wasser aus; ohne Antitropf tropft die Armatur. Thermostop reduziert Wärmeverluste über die Armatur. Ein Beispiel ist der STIEBEL ELTRON SNU 5 Plus.
Nach dem Speicherinhalt muss neu aufgeheizt werden. Trotzdem ist das für die meisten Küchen mit nur einem Kaltwasseranschluss unsere bevorzugte Lösung.
2. Elektronischer Klein-Durchlauferhitzer (230 V)
Ohne Speicher wird das Wasser erst beim Öffnen der Armatur erwärmt — theoretisch unbegrenzt. Fehlt ein zusätzlicher 400-V-Drehstrom (oft schon am Kochfeld belegt), bleiben nur kleine 230-V-Geräte mit etwa 3,5 kW. Die heben die Temperatur bei geringem Durchfluss um rund 25 °C: aus 10 °C Kaltwasser werden etwa 35 °C.
Das reicht zum Händewaschen und kurzen Abspülen, nicht für einen kräftigen, heißen Spülstrahl. Nur sinnvoll, wenn du wenig oder lediglich handwarmes Wasser brauchst.
3. Druckfester Untertischspeicher mit Hochdruckarmatur
Ebenfalls kompakt mit fünf Litern und 230 V — aber mit normaler Hochdruckarmatur. Das lohnt sich, wenn eine bestimmte Armatur oder eine große Designauswahl wichtig ist. Hochdruckarmaturen z. B. bei BLANCO, etwa die BLANCO LANORA in Edelstahl gebürstet:
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Anschluss und Sicherheitseinrichtungen gehören zum Sanitärfachbetrieb. Dafür gibt es freie Armaturwahl und guten Warmwasserkomfort.
Empfehlung
- 5-Liter-Untertischspeicher mit Niederdruckarmatur — bester Kompromiss für die übliche Spüle.
- Druckfester Speicher mit Hochdruckarmatur — wenn eine bestimmte Armatur feststeht.
- Kleiner 230-V-Durchlauferhitzer — nur bei geringem Bedarf.
Spüle, Armatur und Warmwasserlösung früh zusammen festlegen und im Spülenschrank eine freie 230-V-Steckdose einplanen. Für den Abfluss eignen sich Kunststoff-Sets, etwa das Naber Montage-Set 3.
Fazit
Mit Kaltwasseranschluss und 230-V-Steckdose lässt sich Warmwasser zuverlässig erzeugen. In den meisten Fällen empfehlen wir den 5-Liter-Untertischspeicher mit Niederdruckarmatur (Antitropf und Thermostop). Für die passende Kombination beraten wir dich gerne — Kontakt.
